Verkaufen ist eben nicht gleich Verkaufen

14:18:21 29.09.2020 geposted von Verkauf Schweiz, Stefano Farro um 14:18:21 29.09.2020
Verkaufen ist eben nicht gleich Verkaufen

Daniel Enz, Gründer und Inhaber von enz coaching für Verkauf & Kommunikation, hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Als TOP100 Verkaufstrainer und Speaker schafft er es, frischen Wind in die Verkaufsbranche zu bringen und Verkäufer/innen auf seine unterhaltsame und trotzdem höchst professionelle Art neu zu motivieren und anders an gewisse Dinge heranzuführen. Ein Kurzportrait …  

Daniel, stell dich doch kurz vor …  

Eine chinesische Weisheit lautet: Bevor Du mit mir Geschäfte machen willst, zeige mir wie Du lebst, mit wem Du lebst und was Du ausser Arbeiten sonst noch machst. Demnach wohne ich mit meiner wunderbaren Freundin in St. Gallen in einer wunderschönen Dachwohnung, wenn ich nicht im Seminarraum oder auf einer Bühne stehe, dann sitze ich im Sattel meines Motorrads, unterhalte mich gerne mit Freunden, geniesse die Zeit mit meinen 3 Mädchen oder reise an spannende Orte und lese gerne. Andere sagen, ich sei einfach der mit den roten Turnschuhen.  

Welches ist dein Lieblingszitat? 
«Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind.» Charles Bukowski 

Und warum? 
Ich erlebe das oft, wenn ich mit Menschen spreche. Es gibt so viele Menschen, die viel mehr (Wichtiges und Gutes) zu sagen hätten, sich aber einfach nicht trauen und deshalb nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Mut zu haben ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Fähigkeiten der Zukunft. 

Was machst du beruflich? 
Ich helfe Firmen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien zu mehr Umsatz, indem ich deren Verkäufer/innen gezielt in den Bereichen Verkäuferpersönlichkeit und Verkaufstechniken trainiere, so dass deren Produkte und Dienstleistungen auch wirklich gekauft werden. Wenn es nicht der abwechslungsreiche Seminarraum ist, dann ist es die grosse Bühne mit einem lebendigen Impulsvortrag.  

Und wie bist du dazu gekommen?  
Ich habe selbst in vier unterschiedlichen Branchen an vorderster Front als Verkäufer gearbeitet. Irgendwann durfte ich intern meine Teamkameraden unterstützen, im Verkauf besser zu werden. Das hat mir total Spass gemacht und dann, in meiner Weiterbildung zum Marketingfachmann, wurde mir klar, dass ich irgendwann mein eigenes Ding machen werde. Mittlerweile bin ich im 12. Jahr als selbständiger Verkaufstrainer und Speaker tätig. 

Du bist Teil unserer neuen Expertenplattform und stehst Unternehmen als Experte zur Verfügung. Was hat dich dazu bewogen? 
Ich durfte bereits zwei Mal als Referent am Swiss Sales Forum auftreten und meine Expertise an interessierte Gäste weitergeben. Das möchte ich nun auf der Expertenplattform auch in anderer Form ermöglichen. Die Partnerschaft mit dem Verband Verkauf Schweiz hat mir zudem viele Türen geöffnet. So ist es für mich selbstverständlich, auch gerne etwas zurückzugeben. Die Energie soll ja ständig fliessen, nicht? 

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Wofür bist du – aus Unternehmenssicht – genau der Richtige? 
*langfristige und nachhaltige Trainingskonzepte im Salesbereich 
*spannende und inspirierende Impulsvorträge für Firmenveranstaltungen  
*Entwicklung der Verkäuferpersönlichkeit durch mehr Spass am Verkaufen  
*Verbesserung von Verkaufstechniken 
*Menschentypen-Analysen zur Förderung der Selbstreflexion und der Ausschöpfung eigener Potenziale  

Und wofür gar nicht? 
Halbtägige Seminare, die vollgepackt sind mit Inhalten, die für 5 oder 6 Tage gedacht wären oder Seminare mit riesigen Gruppen. Da mache ich gerne einen Vortrag. Für mich stehen Nachhaltigkeit und Langfristigkeit im Fokus und dafür sind Trainings mit max. 12 Personen ideal. Für Vorträge können es Tausende sein. Wenn es nämlich nichts gebracht hat, zeigt man schnell mit dem Finger auf den Trainer. Vor allem im Verkauf.  

Welche Möglichkeiten gibt es für eine vertiefte Zusammenarbeit mit dir? 
Wie bereits erwähnt, trainiere und motiviere ich Mitarbeiter/innen für mehr Umsatz oder eine bessere Einstellung. Wenn es kein Seminar ist, kann es auch eine Beratung mit Vorgesetzten sein. 

Welchen Anspruch hast du an deine Arbeit?  
Meine Teilnehmer sagen mir oft nach den Seminaren, dass sie zum ersten Mal das Gefühl hatten, der Trainer sei einer von ihnen. Die anfängliche Angst vor dem Seminar verfliegt oft schon nach wenigen Stunden. Ich stelle niemanden bloss und habe nicht den Anspruch, allwissend zu sein. Stattdessen sage ich gerne zu den Verkäufern – «kommt, lasst es uns gemeinsam herausfinden.» Auf Augenhöhe und miteinander. 

Was war der beste Tipp, den du selbst als Experte je bekommen hast? 
Machen ist wichtiger als perfekt machen. Der Hang zum Perfektionismus hemmt viele in der Entwicklung.  

Gibt es Momente, in denen du selbst froh warst, einen Experten an deiner Seite zu haben? Welchen und warum? 
Selbstverständlich. Jeder braucht Inspirationsquellen, sogar der grösste Motivations-Guru. Ich tausche mich regelmässig mit Berufskollegen aus. Dafür sind Verbände wie z.B. der Verkauf Schweiz perfekt. Es müssen jedoch nicht zwingend Experten sein. Auch Freunde oder Kinder können dir hilfreiche Tipps geben. Die Frage ist, ist man offen auch Ratschläge von Nicht-Experten anzunehmen – ich kann es nur empfehlen. 
 

 

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